"Black Masks" is the only opera and at the same time the best work of the composer Marij Kogoj, a cult figure in Slovenian music avantgarde. Black Masks was written by Leonid Andreyev, but the author wrote an eponymous libretto.
The work is known to bring bad luck and many dark legends surround the infamous and unlucky performances of Lorenzo, who was chased by demons until he lost his mind completely. Even legends connect the work with the author’s unlucky fate. The opera has a tragic story and the music is equally dark.
Die Oper wird in slowenischer Sprache gesungen und dauert ungefähr drei Stunden mit einer Pause nach dem ersten Aufzug.
Marij Kogoj (1892-1956), geboren in Triest, ist einer der wenigen Vertreter der slowenischen Musikavantgarde und des Expressionismus. Schon mit 15 Jahren begann er zu komponieren und war zuerst Autodidakt. In den Jahren 1914 bis 1917 studierte er Kontrapunkt bei Franz Schreker in Wien. Während dessen besuchte er ein Semester lang das Fach Instrumentierung bei Arnold Schönberg. Nach dem ersten Weltkrieg kam er wieder nach Ljubljana zurück, wo er als Musikkritiker und Korrepetitor im dortigen Opernhaus tätig war. Kogojs Musiksprache ist eine einmalige Mischung von Elementen der späten Romantik, atonalen Musik und der freien (schwebenden) Tonalität. In seinem Spätwerk kehrte Kogoj größtenteils zu einem neoklassizistischen Ausdruck zurück. Verhältnismäßig viele seiner Lieder, Chorstücke und musiktheoretischer Aufsätze blieb unvollendet, insbesondere, weil seine seelische Krankheit sehr schnell voranschritt. Zu Ehren des Komponisten wird alljährlich das internationale Musikfestival »Kogojevi dnevi« veranstaltet. Der Höhepunkt seiner Werke stellt die Oper »Črne maske« (Schwarze Masken) dar, die ihre Erstaufführung am 7. Mai 1929 erfuhr.
Die Geschichte und das Libretto der Oper Schwarze Masken entstammen aus dem gleichnamigen symbolischen und allegorischen Drama von Leonid Andrejew in der Übersetzung von Josip Vidmar. Der Protagonist Lorenzo, Herzog di Spadaro, befahl, einen Tanz in Masken auf seinem Schloss vorzubereiten, obwohl er sich bewusst war, dass auch nicht geladene schwarze Masken, die vom Licht angelockt werden, kommen werden. Nach einer Reihe von grotesken Begegnungen mit maskierten Gästen, geladen oder nicht, wird Lorenzo immer mehr zerrüttet und psychisch gespalten. Nachdem er den Teufel herbeiruft, erkennt er seine finstere Vergangenheit und stellt fest, dass er kein Nachkomme des früheren Herzog di Spadaro, sondern eines Pferdeknappen und der Herzogin ist. Nach dem Zweikampf zwischen Lorenzo und seinem Doppelgänger, stirbt Lorenzo. Die Geschichte fährt mit einem Begräbnis und danach mit einer erneuten Veranstaltung des Maskenballs fort. Dort trifft man den psychisch vollkommen besinnungslosen Lorenzo, der nicht einmal seine Frau Francesca mehr erkennt. Die Geschichte endet mit der vollständigen Zerstörung des Schlosses durch ein vom Hofnarr Ecco entfachtes Feuer.